Burgtheater

Aktualisiert von Gizem, 02/15/2021
Burgtheater in Wien

Das imposante Burgtheater, kurz “Burg“, ist Österreichs Nationaltheater und gleichzeitig das größte Sprechtheater Europas.

In diesem Guide zum Burgtheater erfahren Sie, was Sie dort machen können, die Geschichte des Theaters, den Spielplan mit aktuellem Programm sowie Auskünfte zu Anfahrt, Tickets und Führungen.

Was kann ich im Burgtheater machen?

Was kann ich im Burgtheater machen

Als wichtigste Schauspielbühne des Landes und bedeutendste Stätte deutschsprachiger Schauspielkunst bietet das Burgtheater ein ganz besonderes Theater-Erlebnis.

Besucher können bei einer der dramaturgischen Theateraufführungen klassische oder moderne Stücke bewundern. In der Atmosphäre des historischen Baus lässt sich ein unvergesslicher Theaterabend genießen.

Aber auch das Gebäude an sich ist Grund genug für einen Besuch. Der von den Architekten Gottfried Semper und Karl Freiherr von Hasenauer entworfene Prachtbau besitzt eine Fassade im italienischen Stil der Hoch-Renaissance sowie ein opulentes Interieur.

Dies alles und noch mehr kann auch bei einem geführten Rundgang bewundert werden, der Einblick in die Kunst, Architektur, Geschichte und Organisation des Hauses gewährt.

Eintritt, Tickets und Führungen

Eintritt, Tickets und Führungen
  • Vorstellungen: Die aktuellen Vorstellungen mit Kartenverkauf finden Sie hier.
  • Führungen: Wer einen Blick hinter die Kulissen des traditionsreichen Theaters werfen möchte, kann dies bei einer 1-stündigen Führung in deutscher oder englischer Sprache machen. Mehr dazu hier.

Spielplan mit dem aktuellen Programm

Spielplan mit dem aktuellen Programm

Das Burgtheater ist ein klassisches Repertoiretheater mit täglich wechselnden Vorstellungen. Es besitzt einen modernen Spielplan, führt aber auch viele österreichische Klassiker auf.

Den Spielplan mit dem aktuellen Programm des Burgtheaters können Sie der Webseite des Theaters entnehmen.

Wie komme ich zum Burgtheater?

Wie komme ich zum Burgtheater

Das Burgtheater steht an der Ringstraße, direkt gegenüber vom Wiener Rathaus.  

Sie erreichen ihn ganz einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Am besten gelangen Sie zum Theater mit den Straßenbahnlinien 1, 71 und D bis Rathausplatz/Burgtheater.

Alternativ können Sie auch die U3 bis Herrengasse oder die U2 bis Schottentor nehmen.

Geschichte des Theaters

Geschichte des Theaters

Die Ursprünge des Burgtheaters reichen bis in das Jahr 1741 zurück. Damals wurde auf einen Auftrag von Kaiserin Maria Theresia hin, ein an die Hofburg angrenzender Ballsaal in ein Theater umgewandelt.

In den Folgejahren entwickelte sich daraus eine der bedeutendsten Adressen der deutschsprachigen Schauspielkunst in Wien. 1776 ernannte Joseph II., der Sohn von Kaiserin Maria Theresia, das Theater zum „Teutschen Nationaltheater“. Von 1794 bis 1918 war es als „Kaiserlich-königliches Hoftheater nächst der Burg“ bekannt.

Erst im Jahr 1888 zog die Spielstätte in sein heutiges Gebäude an der Wiener Ringstraße. Der nach den Plänen von Gottfried Semper und Karl von Hasenauer erbaute Prachtbau wurde aufgrund seiner atemberaubenden Gestaltung und der modernen Technik mit großer Begeisterung aufgenommen. Seit 1919 trägt es den Namen Burgtheater.

Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Bauwerk jedoch stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach Bombeneinschlägen brannte es fast vollständig aus. Die wertvollen Deckengemälden sowie ein Großteil des Foyers blieben glücklicherweise größtenteils unbeschädigt.

Nach dem Wiederaufbau konnte das „Haus am Ring“ 1955 wieder eröffnet werden und erfreut sich seither großer Beliebtheit.

Heute gilt besonders das prächtige Foyer mit handgemalten Treppen als ein Highlight. Kostbare Deckengemälde von Franz Matsch und den Brüdern Gustav und Ernst Klimt sowie das 18 Meter hohe Relief „Anbeter des Bacchus“ von Rudolf Wyer schmücken das Innere. Des Weiteren gibt es eine Skulpturensammlung sowie eine Ehrengalerie mit Porträts berühmter Ensemblemitglieder.

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