Staatsoper Wien

Aktualisiert am Februar 15, 2021
Staatsoper Wien

Die Wiener Staatsoper ist eine der bedeutendsten Opernhäuser der Welt und ein Wahrzeichen von Wien.

In diesem Guide erfahren Sie, was man in der Staatsoper machen kann, den aktuellen Spielplan, die Geschichte sowie Auskünfte zur Anfahrt, Tickets und Führungen.

Was kann ich in der Staatsoper machen?

Was kann ich in der Staatsoper machen

Das weltberühmte Opernhaus verspricht mit einem vielfältigen Programm, das aus etwa 60 verschiedenen Opern und Ballettwerken pro Saison besteht, Musikgenuss vom Feinsten.

Seit seiner Eröffnung vor rund 150 Jahren bietet die Wiener Staatsoper mit musikalischen Größen von Mozart bis Pavarotti atemberaubende musikalische Auftritte. Die Wiener Philharmoniker, ein Orchester von Weltrang, tragen erheblich dazu bei, dass in dem atemberaubenden Ambiente der Staatsoper musikalische Unterhaltung auf  höchstem Niveau präsentiert wird.

Bekannt ist die Wiener Staatsoper auch für den legendären Wiener Opernball, der hier alljährig stattfindet und deren Eintrittskarten in der Regel schon lange im Voraus ausverkauft sind. Auch die Eintrittskarten der Vorstellungen sind schnell vergriffen, daher empfiehlt es sich, diese möglichst früh zu buchen.

Auch wer kein großer Freund der klassischen Musik ist, sollte der Wiener Staatsoper einen Besuch abstatten. Das Opernhaus im Stil der Neorenaissance besticht nämlich nicht nur durch spektakuläre Aufführungen, sondern auch durch seine prachtvolle Architektur und dem sensationellen Interieur. Diese können auch bei einer Führung bewundert werden, in der mehr zur Architektur, Geschichte und dem Opernbetrieb erzählt wird.

Eintritt, Tickets und Führungen

Eintritt, Tickets und Führungen
  • Tickets: Die Preise der Eintrittskarten aller aktuellen Vorstellungen können Sie der Webseite der Wiener Staatsoper entnehmen.
  • Führungen: Interessierte können bei einer Führung einen Blick hinter die Kulissen des Opernhauses werfen. Die aktuellen Termine finden Sie auf der Homepage der Staatsoper.

Spielplan mit dem aktuellen Programm

Spielplan mit dem aktuellen Programm

Die Wiener Staatsoper gilt als das Opernhaus mit dem größten Repertoire. Es werden gerne typisch österreichische Opern wie die von Mozart aufgeführt. Aber auch international bekannte Werke werden regelmäßig auf die Bühne gebracht.

Des Weiteren gehören auch Ballettwerke zum Repertoire des prachtvollen Opernhauses.

Das Programm der Wiener Staatsoper wechselt täglich. Hier finden Sie den Spielplan mit dem aktuellen Programm der Wiener Staatsoper.

Wie komme ich zur Staatsoper?

Wie komme ich zur Staatsoper

Die Staatsoper befindet sich auf der berühmten Wiener Ringstraße im 1. Wiener Bezirk.

Sie erreichen die Staatsoper am Besten von der U-Bahn-Station Karlsplatz, welche Sie mit der U1, U2 und U4 anfahren können.

Alternativ können Sie auch den Bus 59A nehmen oder die Straßenbahn 1, 2, D, 62 oder 71 bis zur Station Opernring.

Cafe Staatsoper

Cafe Staatsoper

Im Inneren der Staatsoper befindet sich das Café Oper Wien, das nach eigenen Angaben „musikalischste Café Wiens“.

Das traditionsreiche Kaffeehaus mit Wiener Charme gilt als beliebter Treffpunkt von Musikfreunden, Opernkünstler und Besuchern der Oper. Mit seinem traditionellen Wiener Kaffeehausambiente sowie rasch servierter Köstlichkeiten lockt das Café vor allem in den Pausen der Aufführungen mit Genuss und Gemütlichkeit.

Geschichte der Wiener Staatsoper

Geschichte der Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper wurde in den Jahren 1863 bis 1896 als Nachfolgerin der Wiener Hofoper erbaut. Sie war das erste Haus auf der damals neu angelegten Ringstraße.

Entworfen wurde das Gebäude von den Wiener Architekten August von Sicardsburg und Eduard van der Nüll. Zu jener Zeit wurde das Bauwerk jedoch von der Öffentlichkeit stark kritisiert und galt als architektonisches Desaster, was dazu führte, dass der sensible van der Nüll Selbstmord beging. Nur zwei Monate später erlag Sicardsburg einem Herzinfarkt, womit beide Architekten die Fertigstellung des Baus nicht miterlebten.

Einweihung mit Don Giovanni von Mozart

Eingeweiht wurde die Staatsoper am 25. Mai 1869 mit einer Premiere von Mozarts „Don Giovanni“, an der auch das Kaiserpaar Franz Joseph und Sisi teilnahm. Die Oper diente bis zum Ende der Monarchie 1918 als „kaiserliches Hoftheater“. 

Während der Zeit des Nationalsozialismus kam es zu zahlreichen Aufführungsverboten sowie zur Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von Mitgliedern des Hauses. Am 12. März 1945, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde das Gebäude von Bombardements stark beschädigt. Von 1948 bis 1955 fand der Wiederaufbau des Opernhauses statt.

Seit ihrer glanzvollen Wiedereröffnung am 5. November 1955 mit Beethovens „Fidelio“ trägt die Wiener Staatsoper ihren heutigen Namen. Im Laufe der Jahre war die Staatsoper Schauplatz unzähliger Premieren und berühmter Aufführungen, in denen regelmäßig Stars der Opernszene auftraten.

Heute gilt die Staatsoper als eine der führenden und bedeutendsten Opernhäuser weltweit sowie als kulturelles Wahrzeichen von Wien.

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